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Betrugsfälle im Schach

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Die 28. World Senior Championship (50+, 65+) findet vom 17. November bis zum 30. November 2018 im Congress Center im Grand Hotel Toplice, Bled (Slowenien) statt. Vom 18. bis 29.11. werden 11 Runden Schweizer System gespielt. Die Meldeliste umfasst 330 Spieler/innen aus 59 Ländern und vier Kontinenten.

Kampfschach pur gab es auch am zweiten Tag in allen Gruppen der beliebten Turnierserie zu sehen. Das wird nicht zuletzt von der Tatsache verdeutlicht, dass in jeder Runde mindestens eine Partie über die Distanz von 5 Stunden geht.

Die DSAM startete heute mit dem Vorrundenturnier in Koblenz-Lahnstein in ihre 18. Saison. Insgesamt 212 Spielerinnen & Spieler nutzten die Chance eines verlängerten Schachwochenendes und nahmen im idyllisch auf der Lahnhöhe hoch über dem Lahntal gelegenen Wyndham Garden Hotel den Wettbewerb um die je 7 Qualifikationsplätze für das Finale in den 7 Wertungsgruppen auf.

Kaum etwas ist beim Schach schwieriger, als bei einer K.O.-WM den Titel zu verteidigen, aber die aktuelle Weltmeisterin Ju Wenjun hat sich mit einem Sieg gegen Alexandra Kosteniuk souverän für das Finale in Khanty-Mansisk qualifiziert. Sie trifft dort auf die Nummer 4 der Welt Kateryna Lagno, die sich gegen Mariya Muzychuk durchsetzen konnte.

Fabiano Caruana gelang es in der 6. WM-Partie, Magnus Carlsen in einer scheinbar totremisen Stellung zu überspielen und in die Nähe des ersten Sieges zu kommen, doch am Ende stand das sechste Remis zu Buche. Die Computer und einige Schachfans wiesen an einer Stelle auf ein Matt in 36 Zügen hin, doch Peter Svidler hielt es „für unmenschlich“, in der verfügbaren Zeit den Gewinn zu finden. So konnte man das Remis, das nach 80 Zügen und 6,5 Stunden Spielzeit unterschriftsreif war, als brillante Verteidigung des Weltmeisters bezeichnen, der sein Spiel in dieser Partie zuvor „als viel zu sorglos“ bezeichnete. Zur Halbzeit steht es somit 3:3.

Auch die fünfte WM-Partie endete gestern in London remis, nachdem sich Magnus Carlsen auf Fabiano Caruanas recht aggressive Eröffnungswahl gut vorbereitet zeigte. Carlsen spielte in dieser Phase der Partie recht langsam, was Caruana laut Alexander Grischuk ein wenig zum Zocken verleitete. Der Carlsen von vor drei bis vier Jahren, den der Weltmeister in der Pressekonferenz als “seinen Lieblingsspieler der Vergangenheit” bezeichnete, war berühmt dafür, aus leicht besseren Endspiele einen vollen Punkt herauszuquetschen. Die Version von 2018 dagegen lässt sein potentielles Opfer fast direkt entwischen.

Bei Tata Steel Chess India gewann Vishy Anand keine einzige Schnellschach-Partie, danach begann sein Blitzturnier mit zwei Remisen und einer Niederlage. Seine indischen Fans in Kolkata hatten die Hoffnung vielleicht bereits aufgegeben, aber dann gewann er plötzlich die nächsten drei Partien. Vor allem durch einen sehr starken zweiten Tag qualifizierte er sich für einen Stichkampf gegen Hikaru Nakamura, siegte und gewann damit das Blitzturnier! Derweil ruinierte Anish Giri im chinesischen Shenzhen ein perfektes Turnier mit zuvor neun Remisen durch einen Sieg in der letzten Runde gegen Radek ...

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