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Drei Jahre sind vergangen, seitdem das letzte (das neunte) Interkulturelle Schachturnier des Satranç Club 2000 e.V. stattgefunden hat. Drei Jahre, in denen in weiten Teilen Europas so manche bedenkliche gesellschaftliche Veränderung in Richtung erhöhter Vorbehalte gegenüber Menschen mit Migrationshintergrund stattfand. Unter einem signifikanten Anteil der Schachspieler gab es aber auch Gegenreaktionen: So mancher Schachverein liess sich vom Satranç Club inspirieren und führte sehr gut gelungene Interkulturelle Veranstaltungen durch. So können wir Schachspieler also stolz behaupten: „Wir sind mehr!“

Das Thema "Was ist überhaupt Breitenschach?" zieht sich vom 15. bis 17. Februar 2019 in Koblenz wie ein roter Faden durch den von der Deutschen Schachjugend durchgeführten Breitenschachpatent-Workshop. Meldungen für die in der Sportschule Oberwerth durchgeführte Veranstaltung werden bis zum 8. Februar 2019 entgegengenommen.

Ausschreibung und Anmeldung

Spielort des Turniers, das vom Deutschen Ärzteblatt und dem Deutschen Schachbund veranstaltet wird, ist das Kur- und Kongresscenter Bad Homburg v. d. Höhe, Louisenstraße 58. Das Schachwochenende beginnt am Freitag, dem 15. März, um 18 Uhr mit der Registrierung der Teilnehmer im Foyer des Kur- und Kongresscenters. Dort lädt Bad Homburgs Oberbürgermeister Alexander Hetjes um 19 Uhr zu einem Empfang mit regionalem Bufett und Getränken ein, in dessen Rahmen auch die Begrüßung der Teilnehmer stattfindet. Anschließend können interessierte Ärztinnen und Ärzte entweder an einem vorgeschalteten Blitzturnier oder an einer Simultanschachveranstaltung wahlweise gegen den Arzt und Internationalen Schachgroßmeister Dr. med. Helmut Pfleger oder gegen den zehnfachen Teilnehmer für Deutschland an der Schach-Olympiade und vielfachen deutschen Mannschaftsmeister Hans-Joachim Hecht teilnehmen.

Ab 1. Februar 2019 wird der Internationale Meister Rolf Schlindwein neuer Jugendkoordinator der OSG Baden-Baden.

Anish Giri gewann seine dritte Partie in Folge gegen Vladimir Kramnik und Jorden van Foreest konnte Jan-Krzysztof Duda in Zeitnot überspielen, womit die niederländischen Vertreter in Runde 2 der Tata Steel Masters ein erfolgreiches Comeback hatten. Die anderen Partien endeten Remis, wodurch Magnus Carlsen seine Remis-Serie auf 19 erhöhte, Magnus genoss nach eigener Angabe seinen “kurzen aber aufregenden” Kampf gegen Ian Nepomniachtchi. Sam Shankland kam gegen Richard Rapport erneut quälend nah an einen Sieg und bereute gegen Ende des 7-Stunden-Kampfes mit Sicherheit, dass Bauern nicht rückwärts ziehen können.

Ian Nepomniachtchi and Vishy Anand schlugen die niederländischen Stars Anish Giri and Jorden van Foreest mit Schwarz und übernahmen die Führung in Runde 1 der Tata Steel Masters 2019. Die restlichen Partien endeten Remis, alle Remise wurden aber ausgefochten. Peter Svidler beschrieb die Partie zwischen Magnus Carlsen und Ding Liren als: „eine der interessantesten Schachpartien, die ich seit einer Weile auf Top-Level gesehen habe". Jan-Krzysztof Duda und Sam Shankland saßen gegen Vidit und Shakhriyar Mamedyarov die ganze Partie über am Drücker, während Teimour Radjabov eine große Chance verpasste seine erste klassische Partie gegen Vladimir Kramnik zu gewinnen.

Ein Platz des Kandidatenturniers 2020, das Turnier wo der nächste Herausforderer für Magnus Carlsen bei der Weltmeisterschaft ermittelt wird, wird dieses Jahr in einem 11-rundigen Open mit Schweizer-System ermittelt. Das neue „FIDE Grand Swiss" wird die 100 bestplatzierten Spieler nach Elo zwischen Mitte 2018 und Mitte 2019 sowie einige weitere für ein vollständig finanziertes 15-Tage-Event einladen, das an das alte Interzonenturnier erinnert. Auf Kosten des Turniers fällt ein Platz weg, der nach Rating ermittelt wird. Somit wird dort nun, angeführt von Mamedyarov und Ding Liren, ein Wettstreit um einen einzigen Platz beginnen.

Magnus Carlsen spielt in Wijk aan Zee das 15. Jahr in Folge bei den Tata Steel Masters mit und wird versuchen das Turnier zum siebten mal zu gewinnen. Aber einfach wird es nicht, Fabiano Caruana und MVL werden die einzigen Spieler sein, die unter den Top 8 der Welt fehlen. Unter den 14 Teilnehmern werden zudem auch viele neue Gesichter wie Duda, Shankland, Fedoseev und Vidit dabei sein. Auch die Challenger sind vollgepackt mit jungen Stars wie Praggnanandhaa, Maghsoodloo und Vincent Keymer, der seiner letzten GM-Norm noch hinterherjagt. Unser Kommentatoren-Traumpaar mit Jan Gustafsson und Peter Svidler wird auf chess24 für die Kommentierung sorgen.

Betrugsfälle im Schach

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